Dankeschönfahrt führte nach Fulda

Die Dankeschönfahrt am 08.06.2022 führte Vorsitzende und Vertreterinnen der Ortsvereine nach Fulda. Unter dem Motto „ Landfrauen treffen Landfrauen – Begegnen und austauschen“ hatte der Bezirksvorstand den Vorschlag des Landfrauenverbandes Hessen aufgegriffen und einen Ausflug in die Barockstadt Fulda organisiert. Erster Stopp war auf dem Frauenberg in Fulda. Dort fand die Mittagspause über den Dächern von Fulda statt und die Landfrauen hatten von dort oben einen schönen Blick auf die Stadt. Einen Gesprächsaustausch hatten die Landfrauen mit Präsidentin Hildegard Schuster, Ursula Pöhlig sowie weiteren Vorstandsdamen des Landesverbandes im Klostercafe Flora. Die beiden Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Felicitas Schreiber und Birgit Hemm gaben Informationen weiter. Auch die neuen Vorstandsmitglieder Dr. Monika Hölscher und Nadine Falk stellten sich den Landfrauen vor. Eine anschließende Führung rund um den Klosterberg mit Klosteranlage, Klostergarten und Klosterkirche endete direkt in der Innenstadt an der Stadtpfarrkirche. Nach dem gemeinsamen Kaffee trinken im ältesten Café in Fulda hatten die Landfrauen noch Zeit zum Bummeln.

 

 

 

Waffelverkauf für die Ukrainehilfe

Ein Herz für die Ukraine – das haben die Bezirkslandfrauen Frankenberg bei einem Waffeltag am 26. März in der Frankenberger Rathausschirn gezeigt. An zwei Ständen verkauften die Vorstandsmitglieder beim Landfrauenwochenmarkt „Herz-Waffeln“ und Kaffee. Der Erlös von 700 Euro wurde von den Bezirkslandfrauen auf 1000 Euro aufgerundet und auf das Ukraine-Spendenkonto der Stadt Frankenberg eingezahlt. Die Besucher haben die Aktion großzügig unterstützt, freuten sich die Frauen. Jeder Kunde habe den Betrag für den Kauf von Kaffee und Waffeln selbst festlegen und in die Spendenbox einwerfen können. Unter Mithilfe der Firma Cloer aus Arnsberg - sie stellte die Waffeleisen zur Verfügung - die Vorstandsfrauen spendeten die Teige, war der Waffeltag bei herrlichem Sonnenschein in Frankenberg eine gelungene Aktion.

Gemeinsamer digitaler Neujahrsempfang

Aufgrund der angespannten Corona Lage fand unser gemeinsame Neujahrsempfang der Bezirksvereine Frankenberg und Waldeck am Sonntag, den 23. Januar nicht in Präsenz statt. Geplant war ein gemütliches Treffen auf Burg Hessenstein. Da die Veranstaltung nicht wieder ausfallen sollte, fand sie diesmal digital statt. Hierzu eingeladen waren alle interessierten Landfrauen aus den Ortsvereinen der beiden Bezirke.Der Neujahrsempfang startete morgens um 10.00 Uhr. Alle Teilnehmerinnen hatten es sich zu Hause mit einem Glas Sekt gemütlich gemacht und freuten sich auf einen Informations- und Gesprächsaustausch mit uns.

  • Termine für das Jahr 2022 – Online und in Präsenz – wurden bekanntgegeben,

  • ein Kurzfilm über das Projekt - Klimabewusste Ernährung bei Kindern vom Landfrauenverband Hessen gezeigt,

  • Bericht mit Bildern über den Wünschebaum bzw. die Spendenaktion für Kinder und Jugendliche im Hochwassergebiet Ahrweiler folgte

  • sowie allgemeine Fragen aus den Ortsvereinen.

Zu Gast war erstmals unser neuer Landrat Jürgen van der Horst mit einem digitalen Grußwort und auch unsere Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes Petra Bentkämper!

Petra Bentkämper bedankte sich für die Einladung und sagte, heute nehme ich zum ersten Mal an einem digitalen Neujahrsempfang teil. Sie referierte zu dem Thema „ Ehrenamt… Landfrauen im digitalen Wandel!“

 

(Petra Bentkämper)

Virtueller Besuch in Spicy’s Gewürzmuseum in Hamburg

Thema: Indien – Land der Gewürze

Viola Vierk, Geschäftsführerin von Spicy’s aus dem Gewürzmuseum in Hamburg erzählte uns mit viel Wissen einiges über die indischen Gewürze. Indien wird als Wiege der Gewürze bezeichnet. Weltweit gilt es als größter Gewürzproduzent. In der Antike war Indien bereits die Drehscheibe für den Gewürzhandel. Heute wird neben einer großen Bandbreite an Gewürzen vor allem Pfeffer angebaut.

Indische Gewürze sind bunt, vielseitig und intensiv, vermittelte uns Isabel Ockert, Ernährungsberaterin, aus Sicht der Kochschule. Die indische Küche ist geprägt von den verschiedensten Gewürzen, die kreativ und raffiniert eingesetzt werden, sollen die Gerichte nicht fad schmecken.Typisch indische Gewürze, die dir einen Hauch Fernost nach Hause zaubern, sind Kurkuma, Kreuzkümmel, Kardamon, Ingwer, Bockshornklee, Fenchelsamen, Garam Masala, Koriander, Senfkörner, Muskatnuss, Pfeffer und Amchoor.

Aus Sicht der Kochschule Informationen über einige Gewürze:

KURKUMA
Eignet sich besonders als Stoffwechsel-Turbo und für die Fettverbrennung.
Vielseitig einsetzbar, klassisch wird Kurkuma in Linsen-, Reis- und Dal-Gerichten der indischen Küche verwendet.

PFEFFER
Langer Pfeffer wird seit Jahrtausenden in der Küche und in der Medizin Indiens verwendet. In gemahlener Form ist die Dosierung und Verwendung einfacher.

INGWER und CHILI
Wirken vitalisierend, erwärmend und haben eine antibakterielle Wirkung und sind die HOT-Gewürze die den Stoffwechsel aktivieren.

KARDAMOM
Das aromatisch-scharfe Gewürz wirkt verdauungsfördernd, wärmend und
sehr entgiftend. Ideal um die negativen Folgen schwer verdaulicher Speisen und Genussmittel entgegen zu wirken.

Garam Masala
ist eine traditionelle Gewürzmischung, die in vielen indischen Gerichten verwendet wird. Neben Kardamom, gemahlenen Nelken und schwarzem Pfeffer gehören auch Kreuzkümmel und Zimt in diese Mischung. Verwendung findet sie bei gegrillten und gebratenen Fleisch, Fisch und Gemüse.
Sie ist super zum Marinieren geeignet oder als Würze für einen Joghurtdipp.

Mütter und Töchter

Passend zum Muttertag ging es im Vortrag der Diplomtheologin Monika Porrmann von der Landvolkshochschule Hardehausen um Mütter und Töchter. Sie machte klar, dass die Mutter-Tochter-Beziehung die erste und wichtigste im Leben sei, für beide eine Schlüsselbeziehung. Eine Mutter sei der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt. Mütter gäben Verhaltensmuster weiter und hätten eine Vorbildfunktion. Vor allem der jugendlichen Tochter gegenüber zeitgen sie Verständnis durch zuhören bei Nöten und Sorgen und unterstützen sie. Andererseits wies die Referentin darauf hin, dass das Verhalten der Mutter nicht in Konkurrenz oder Vereinnahmung der Tochter münden sollte. Als erwachsene Tochter finde dann der Rollenwechsel statt. Hier rückten die eigenen Maßstäbe und Entscheidungen in den Vordergrund. Hier gelte es die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden. Eine Abnabelung sollte bestenfalls stattfinden, ohne eine Abrechnung mit der eigenen Mutter vorzunehmen, erläuterte Frau Porrmann. Für manche Töchter stehe auch fest, bloß nur nicht so zu werden wie ihre Mutter. Mütter, die eine perfekte Tochter erwarten, würden zwangsläufig enttäuscht. Solche Erwartungen sind illusionär, erklärte die Referentin. Wichtig ist Unterschiede zuzulassen und die eigene Ambivalenz auszuhalten. Mit zunehmendem Alter gelte es die Sonnenseiten der Mutter-Tochter-Beziehung in den Vordergrund zu stellen und die Schattenseite beiseite zu räumen. Sie empfahl den Müttern, sich im Umgang mit ihren Töchtern zurückzunehmen, keine ungebetenen Ratschläge zu erteilen und sich offen und ehrlich miteinander auszutauschen.

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