Berichte aus Online-Meetings

Virtueller Besuch in Spicy’s Gewürzmuseum in Hamburg

Thema: Indien – Land der Gewürze

Viola Vierk, Geschäftsführerin von Spicy’s aus dem Gewürzmuseum in Hamburg erzählte uns mit viel Wissen einiges über die indischen Gewürze. Indien wird als Wiege der Gewürze bezeichnet. Weltweit gilt es als größter Gewürzproduzent. In der Antike war Indien bereits die Drehscheibe für den Gewürzhandel. Heute wird neben einer großen Bandbreite an Gewürzen vor allem Pfeffer angebaut.

Indische Gewürze sind bunt, vielseitig und intensiv, vermittelte uns Isabel Ockert, Ernährungsberaterin, aus Sicht der Kochschule. Die indische Küche ist geprägt von den verschiedensten Gewürzen, die kreativ und raffiniert eingesetzt werden, sollen die Gerichte nicht fad schmecken.Typisch indische Gewürze, die dir einen Hauch Fernost nach Hause zaubern, sind Kurkuma, Kreuzkümmel, Kardamon, Ingwer, Bockshornklee, Fenchelsamen, Garam Masala, Koriander, Senfkörner, Muskatnuss, Pfeffer und Amchoor.

Aus Sicht der Kochschule Informationen über einige Gewürze:

KURKUMA
Eignet sich besonders als Stoffwechsel-Turbo und für die Fettverbrennung.
Vielseitig einsetzbar, klassisch wird Kurkuma in Linsen-, Reis- und Dal-Gerichten der indischen Küche verwendet.

PFEFFER
Langer Pfeffer wird seit Jahrtausenden in der Küche und in der Medizin Indiens verwendet. In gemahlener Form ist die Dosierung und Verwendung einfacher.

INGWER und CHILI
Wirken vitalisierend, erwärmend und haben eine antibakterielle Wirkung und sind die HOT-Gewürze die den Stoffwechsel aktivieren.

KARDAMOM
Das aromatisch-scharfe Gewürz wirkt verdauungsfördernd, wärmend und
sehr entgiftend. Ideal um die negativen Folgen schwer verdaulicher Speisen und Genussmittel entgegen zu wirken.

Garam Masala
ist eine traditionelle Gewürzmischung, die in vielen indischen Gerichten verwendet wird. Neben Kardamom, gemahlenen Nelken und schwarzem Pfeffer gehören auch Kreuzkümmel und Zimt in diese Mischung. Verwendung findet sie bei gegrillten und gebratenen Fleisch, Fisch und Gemüse.
Sie ist super zum Marinieren geeignet oder als Würze für einen Joghurtdipp.

Mütter und Töchter

Passend zum Muttertag ging es im Vortrag der Diplomtheologin Monika Porrmann von der Landvolkshochschule Hardehausen um Mütter und Töchter. Sie machte klar, dass die Mutter-Tochter-Beziehung die erste und wichtigste im Leben sei, für beide eine Schlüsselbeziehung. Eine Mutter sei der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt. Mütter gäben Verhaltensmuster weiter und hätten eine Vorbildfunktion. Vor allem der jugendlichen Tochter gegenüber zeitgen sie Verständnis durch zuhören bei Nöten und Sorgen und unterstützen sie. Andererseits wies die Referentin darauf hin, dass das Verhalten der Mutter nicht in Konkurrenz oder Vereinnahmung der Tochter münden sollte. Als erwachsene Tochter finde dann der Rollenwechsel statt. Hier rückten die eigenen Maßstäbe und Entscheidungen in den Vordergrund. Hier gelte es die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden. Eine Abnabelung sollte bestenfalls stattfinden, ohne eine Abrechnung mit der eigenen Mutter vorzunehmen, erläuterte Frau Porrmann. Für manche Töchter stehe auch fest, bloß nur nicht so zu werden wie ihre Mutter. Mütter, die eine perfekte Tochter erwarten, würden zwangsläufig enttäuscht. Solche Erwartungen sind illusionär, erklärte die Referentin. Wichtig ist Unterschiede zuzulassen und die eigene Ambivalenz auszuhalten. Mit zunehmendem Alter gelte es die Sonnenseiten der Mutter-Tochter-Beziehung in den Vordergrund zu stellen und die Schattenseite beiseite zu räumen. Sie empfahl den Müttern, sich im Umgang mit ihren Töchtern zurückzunehmen, keine ungebetenen Ratschläge zu erteilen und sich offen und ehrlich miteinander auszutauschen.

Familien-Kochtreff

An den kürzlich durchgeführten digitalen Familien-Kochtreffen schalteten sich jeweils bis zu 19 Kinder zusammen mit Mutter oder Oma in die Küchen der Landfrauen aus dem Bezirksverein ein. Die Mädchen und Jungen stellten sich in einer kurzen Vorstellungsrunde mit ihren Lieblingsgerichten vor. Alle hatten sich schon vorher „ STARTKLAR“ gemacht. Zum Küchenfertig machen gehörten gesund sein, lange Haare zusammen binden, Uhren, Ringe und Armbänder ablegen, Ärmel hoch krempeln, saubere Fingernägel, Hände gründlich gewaschen mit Seife und eine saubere Schürze umbinden. Die Rezepte und Einkaufsliste wurden bei der Anmeldung bereits allen Teilnehmerinnen zugemailt. Daher lagen die Zutaten und Küchengeräte bereit. Ernährungsfachfrau Petra Röhle gab die Anleitung und bereitete schrittweise mit den Kindern die Rezepte zu. Den Kindern wurden an den Kochtagen auch die sicheren Schäl-und Schneidtechniken - der Tunnel- und Krallengriff gezeigt. Mit der gezeigten Chefkochprobe lernten die Kinder die Gerichte hygienisch wie Profis abzuschmecken. Beim ersten Kochtreffen startete die Kochgruppe mit der Herstellung eines Dinkelwrapteiges, die später mit einem zubereiteten Frischkäsequarkaufstrich bestrichen wurden und mit Salat, frischen Gemüse und frischen Kräutern zusammengerollt sehr lecker schmeckten. Weiter wurde ein leckerer Beerenquark aus Magerquark und Naturjoghurt zubereitet und ein Haferflockencrunchy aus Haferflocken und Kokosflocken. Beim zweiten Kochtreffen wurden eine sonnengelbe Gemüsesuppe, ein kinderleichter Hefeteig zu Baguette oder Brötchen oder auch Brot oder in fingerdicke Grissinis geformt und gebacken. Zuvor hatten die kleinen Köche Tomatenketchup selbst hergestellt. Beim dritten Kochtreff standen der Spargel und die Erdbeeren im Mittelpunkt. Zubereitet wurde eine bunte Spargelpfanne mit Tomaten, Paprika, Erbsen und Frühlingszwiebeln. Gewürzt wurde mit Parmesan oder Pecorinokäse. Dann kam der Erdbeerschmaus dran, der mit Magerquark und Sahne zubereitet und schichtweise in Gläser gefüllt wurde. Das Fazit der digitalen Familien-Kochtreffen war einstimmig“ Es hat allen Spaß gemacht und wir sind gerne wieder mit dabei!“ Ziel der digitalen Familien-Kochtreffen war, dass Kinder entdecken was ihr Essen mit dem Klima zu tun hat und lernen wie einfach das Zubereiten leckerer Gerichte ist. Gefördert werden die digitalen Familien-Kochtreffen im Rahmen des Projektes „ Klimabewusste Ernährungsbildung für Kinder“ vom Land Hessen, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. (Bilder hierzu befinden sich in der Bildergalerie)

Lesung

Lesung und kreative Frühlingsdekorationen mit Naturmaterialien

 "Lesung und kreative Frühlingsdekorationen mit Naturmaterialien" so lautete das Thema der Online Veranstaltung am 12. März 2021. Über 70 Landfrauen waren dem digitalen Raum beigetreten und erlebten einen schönen literarischen und kreativen Abend. Inge Jakobi von der Buchhandlung Jakobi aus Frankenberg las kurze Geschichten aus dem Buch „ Männer in Kamelhaar Mänteln“ geschrieben von Elke Heidenreich vor. Elke Heidenreich kennt sich aus mit Jacke, Hose, Rock und Hut, .. vor allem aber mit Menschen. Sie erzählt in ihren Kurzgeschichten von Kleidern, ausgeleierten Jeans, wunderbaren Blusen und anderen Kleidungsstücken. Geschichten, in denen jeder sich wiedererkennt so z. B. auch bei dem Sonntagskleid , welches früher eine große Rolle spielte.

Schreibt eine kleine Geschichte:
Inge Jakobi rief alle Landfrauen auf, nach einem alten Lieblingskleidungs-oder Sonntagskleid nachzuschauen und eine kurze Geschichte darüber zu schreiben. Alle Geschichten werden gesammelt und können bei Inge Jakobi oder Bezirksvorsitzender Gunhild Scholl abgegeben werden. Die Geschichten werden später an einem Abend in der Buchhandlung Jakobi vorgestellt und zu einem Buch gebunden. Also auf, macht alle mit!

Im zweiten Teil des Abends wurde der Frühling eingeläutet. Floristin Elvira Heinrichs aus Allendorf/Hardtberg zeigte kreative Frühlingsdekorationen aus Naturmaterialien. Sie verwendete für hübsche Türkränze und andere dekorative Artikel Birkenzweige und Moosplatten. Dieses Material findet man bei einem Waldspaziergang. Den Kranz kann man individuell verzieren, an die Tür hängen oder auch liegend dekorieren. Eine weitere nette Idee waren Tulpen mit Birkenzweigen in einer Glas-Vase dekoriert.

 







 

Oktober 2020

Erlebnisbericht der Alpenüberquerung von Nord nach Süd von Gunhild Scholl

45 interessierte Landfrauen nahmen am Meeting teil. Gunhild Scholl berichtete mit einer Power Point Präsentation über ihren Aktivurlaub in den Bergen. Die Wanderschuhe wurden geschnürt, der Rucksack gepackt und die 17-köpfige Wandergruppe freute sich auf ein besonderes Erlebnis. Es war eine Busreise mit Gepäcktransfer in die gebuchten Hotels. Die erste Wanderetappe startete die Gruppe in Gmünd am Tegernsee. Es war zum Einstieg eine leichte Wanderung von 11 km. Auf dem Höhenweg entlang des Tegernsees gab es immer wieder schöne Ausblicke bei herrlichem Sonnenschein. Die zweite Wanderetappe ging entlang des Westufers des Achensees, über Stufen, entlang von Handläufen und immer wieder einem leichten Auf und Ab. Auf der 12 km langen Tagestour von Achenkirch nach Pertisau am Achensee war Trittsicherheit erforderlich. In der Gaisalm, der einzigsten Alm Tirols, die man nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichen kann, kehrten die Wanderer ein. Die dritte Wanderetappe startete die Gruppe ab der Bergstation Spieljoch, 1860 m hoch gelegen. Gewandert wurde vom Spieljoch nach Hochfügen. Es war eine schöne Romantikwanderung 13 km lang, mit 450 Höhenmeter und einem Abstieg von 750 m. Mit herrlichen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt des Zillertals, des Karwendels bis hin zum Wilden Kaiser wurde die Gruppe belohnt. Die vierte Wanderetappe von Hochfügen nach Melchboden musste wegen dem einsetzenden Starkregen ausfallen. Daher fanden an zwei Tagen Wandertouren im Zillertal statt: von der Teufelsbrücke nach Finkenberg, von Uderns nach Zell am Ziller und von Fügenberg nach Uderns. Am letzten Reisetag stand eine schöne Wanderetappe mit einem Aufstieg von 550 Höhenmeter und einem Abstieg von 850 m auf dem Tagesprogramm. Der Bus brachte uns zum Ausgangspunkt dem Schlegeis Speichersee auf 1800 m. Ab jetzt ging es dem Zamser Bach entlang bergauf bis hoch zum Pfitscherjoch mit seinen 2275 Höhenmetern. Mit der Überquerung des Pfitscherjochs kamen die Wanderer auf der italienischen Seite an. Willkommen in Italien! Über sanfte Almwiesen und durch die Wälder erreichten wir dann nach 15 Tageskilometer unser Endziel Stein im Pfistertal. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck und ca. 100 zurückgelegten Wanderkilometern sind alle wieder gesund zu Hause angekommen.

 

 

 

 

 

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